Ostkreuz

Wie ich gestern feststellen durfte, fahren auf der Südkurve am Ostkreuz keine Züge mehr. Das bedeutet für mich, dass ich nicht mehr ohne umzusteigen zur Uni fahren kann. Stattdessen muss ich jetzt am Ostkreuz von dem neuen Ringbahnsteig durch einen relativ langen Holztunnel zum Stadtbahnsteig umsteigen, was eine ca. 3 bis 5 Minuten längere Fahrzeit bedeutet.

Da ich irgendwie schon wusste, dass irgendwann es so kommt, wie es nun gekommen ist, habe ich noch letzte Woche Fotos vom nun geschlossenen Bahnsteig A gemacht:

Filme in der Wahlkampfzeit

Ich war diese und letzte Woche im Kino und habe zur Vor-Wahl-Zeit passende Filme gesehen. Der erste war “Die Partei” und wirklich sehr lustig. Wer Titanic-Humor mag, der sollte sich den Film unbedingt anschauen. Mein persönliches Rating: 9/10. Der zweite Film war “Horst Schlämmer – Isch kandidiere!“, bei dem ich nur bei wenigen Momenten lachen konnte. Vor allem war die enthaltene Musik wirklich unterirdisch, u.a. ein Ballermann-Bum-Bum-Hit und eine Bushido-Rap-Einlage. 2/10 Punke dafür von mir.

neues Blog-Theme und neue Adresse

Die letzten Tage habe ich mal wieder etwas an meinem Blog gearbeitet. Das neue Theme habe ich sehr minimal gehalten, einfaches Schwarz auf Weiß. An der Titelzeile werde ich aber wohl noch arbeiten, vielleicht etwas von einem Foto einbauen.

Die zweite Neuerung betrifft die Adresse des Blogs. Es ist jetzt unter kuehrmann.de zu erreichen. Die alten URLs bleiben aber weiterhin gültig und leiten auf die neuen um. Trotzdem wär’s nett, wenn ihr gesetzte Links auf meine Seite aktualisiert.

neues NAS

Mein im Herbst 2005 zugelegtes RAID5-Array aus fünf 250GB-Platten in meinem Desktop-PC hat ausgedient. Ich habe schon etwas länger überlegt, meine Daten auf einem NAS zu lagern. In den letzten Wochen ist dann der Preis für das „Intel Entry Storage System SS4200-EHW“ stark gefallen und so habe ich mir es zugelegt. Das System basiert auf normaler PC-Hardware, hat aber keinen Grafik-Ausgang. Die EHW-Version wird ohne NAS-Betriebssystem geliefert, was für mich die richtige Option ist, weil ich eh ein schickes Linux installieren wollte.

Als Speichermedien kommen drei 1TB-SATA-Festplatten zum Einsatz, von denen ich eine schon letztes Jahr erstanden hatte, die bisher in einem externen Gehäuse als zusätzlicher Speicher und Backupplatz lief. Außerdem habe ich mir für das Betriebssystem noch ein 2-GB-IDE-Flash-Modul erworben.

So war vergangenen Freitag alle Hardware zusammengekommen. Das NAS hat intern eine serielle Konsole ausgeführt als IDC10-Anschluss. Ich hatte von einer alten IO-Karte noch ein entsprechendes Adapterkabel von IDC10 zu DB9 (der konventionelle Anschluss für RS232). Das wollte ich dann verwenden, musste jedoch nach einiger Zeit Fehlersuche feststellen, dass es mindestens zwei Standards gibt, wie die Pins der beiden Anschlüsse verbunden werden und ich hatte den falschen. So musste ich mal wieder etwas löten und habe die Drähte an der DB9-Buchse an die richtigen Pins gepappt. Dann funktioniert es. Aber im Gegensatz zu dieser Anleitung brauchte ich ein Nullmodem-Kabel. Ich kam nun also ins BIOS und machte mich im folgenden an die Installation der Software.

Zunächst habe ich dann Debian in der 32-Bit-Version installiert. Der erste (wohl grafische) Auswahlbildschirm wird nicht über die serielle Konsole angezeigt; den mit ESC abbrechen. Dann blind install console=ttyS0,115200n8 eingeben und kurze Zeit später erscheint der Installer, der bei mir problemlos durchlief. Am Ende hatte ich ein laufendes Debian, alle Hardware funktionierte.

Dann wollte ich die 64-Bit-Version installieren. Die erkannte jedoch keine über PATA angeschlossene Medien und so auch nicht das Flash-Modul, außer man stellte im BIOS auf den Kompatiblitätsmodus mit nur zwei SATA-Anschlüssen und PATA. Das hängt irgendwie mit libata und der ICH7R-Southbridge zusammen; man findet entsprechende Postings im Netz, die verschiedene Distributionen betreffen.

So machte ich mich an Gentoo und brauchte einen Großteil des Samstags, um ein laufendes 64-Bit-System zu bekommen. Auch hier aktiviert man die serielle Konsole bei der Live-CD mit dem gleichen Parameter, wie bei Debian. Es folgte meine erste Gentoo-Installation. Jetzt läuft aber ganz gut; alle PATA- und SATA-Geräte sind da. Vor allem AES-Verschlüsselung profitiert von den 64Bit. Z.B. gibt der Benchmark von OpenSSL (speed aes-256-cbc) bei 8kB-Blöcken eine Rate von 81103kB/s statt 63496kB/s.

Ich werde auf dem NAS nun bei Gentoo bleiben. Es ist doch ein ziemlich gutes OS für Server.

Die Einrichtung des Speicherplatz mit Linux-RAID, dm-crypt und ext4 verlief – wie erwartet – problemlos. Auf der bisherigen Platte waren noch wichtige Daten; also aus den zwei neuen Platten ein degraded RAID5 erstellt, rüberkopiert, und die alte Platte dem RAID hinzugefügt. Die Einrichtung der Netzwerkdienste muss noch erfolgen.

Konzerte der letzten Woche

The Pains of Being Pure at Heart (im NBI)

The Pains of Being Pure at Heart (im NBI)

Cats on Fire (in der Scheune Dresden)

Cats on Fire (in der Scheune Dresden)

Cats on Fire (im Magnet-Club)

Cats on Fire (im Magnet-Club)